Kärnten IRONMAN Austria – 05. 07.2009

Am 2. bzw. 3. Juli reiste eine kleine Gruppe von Athleten nebst Anhang nach Klagenfurt, um dort am Sonntag 5. Juli am 11. Kärnten IRONMAN Austria mit unterschiedlichen Zielstellungen teilzunehmen. Jens M. und Thomas T. machten sich berechtigte Hoffnungen auf das Erreichen einer Quali für Hawaii, Martin D. wollte seine Bestzeit aus dem vergangenen Jahr verbessern und ich hegte die Hoffnung auf einen Podiumsplatz, um damit eine Chance auf den einen Slot zu haben. Die Tage vor dem Wettkampf gehörten in erster Linie der Erholung und gemeinsamen Erlebens des Ereignisses (Martin, Jens und ich waren in der gleichen Unterkunft). Dazu natürlich die Registrierung, der Besuch der EXPO, die Pasta-Party am Freitag und die Wettkampfbesprechung am Samstagvormittag und Einchecken zu den für jeden festgelegten Zeiten.
Der Wettkampftag begann mit dem gemeinsamen Frühstück 04:30 Uhr. Wetter war gutes angesagt – 26°C und Nachmittag Gewitterneigung. Also machten wir uns gegen 5:00 Uhr auf den Weg zum Startgelände am Wörther See. Die Atmosphäre vor so einem Rennen ist einzigartig und man kann das schwer beschreiben. Ruhig bleiben, nicht verrückt machen lassen von dem ganzen drum herum und rechtzeitig im Startbereich sein, das sollte man beherzigen. Pünktlich 07:00 Uhr knallte endlich der Startschuss, es sollte zwar ein Wasserstart werden, aber es ging direkt vom Strand aus los. Nun galt es für jeden, seine individuellen Zielstellungen wahr werden zu lassen. Jeder, der schon eine Langdistanz erfolgreich beendet hat, weiß natürlich, dass so ein langer Wettkampf einige Unwägbarkeiten mit sich bringen kann. Ich war zum Glück von solchen Dingen, die hier erwähnenswert wären, nicht betroffen. Leider erwischte es Thomas auf der Radstrecke mit einem technischen Defekt und er musste aufgeben. Auf der Laufstrecke begegnete mir gehend Martin und deutete mir an, dass er mit Rückenproblemen zu kämpfen hatte. Als ich ihn bei ca. 22 km überholte, sah er schon wieder besser aus und er konnte auch den Wettkampf erfolgreich beenden. Jens habe ich erst im IRONMAN-Dome entdeckt, er kam und ich wollte zur Massage. Er berichtete mir, dass es nicht gut gelaufen wäre, da er sich auf dem Rad übernommen hatte (4:48h) und dadurch den Marathon sehr schlecht gelaufen sei. Ich hatte mein Rennen recht gut eingeteilt, da ich wusste, dass ich nur über das Laufen nach vorn kommen kann. Von meiner Frau hatte ich beim Halbmarathon erfahren, dass ich Vierter sei und zum Dritten 10 Minuten Rückstand habe. Die Hitze hatte mittlerweile doch ganz schön zugenommen, aber die Wetterprognosen sollten sich bewahrheiten. Man konnte schon in Richtung Krumpendorf die dunklen Wolken sehen und der Gewitterguss erwischte mich beim Durchlaufen der Wechselzone auf den Weg ins Zentrum von Klagenfurt nach ca. 30 km. Es war ein heftiger, aber relativ kurzer Gewitterguss. Als ich ins Ziel einlief, regnete es zwar noch leicht, aber es schien auch bereits wieder die Sonne. Kurz danach erfuhr ich, dass ich Zweiter geworden war. Damit begann das Daumen drücken für den Montag, da ja in meiner AK nur ein Slot zur Verfügung steht.
Gemeinsam ließen wir den Tag in unserer Unterkunft ausklingen, es gab logischerweise viel zu erzählen.
Zur Slotvergabe waren Anja und Martin mit gekommen, aber der vor mir platzierte Belgier hat sein Startrecht wahrgenommen.
So feierten wir noch eine schöne Siegerehrung und Athleten-Party am Abend im IRONMAN-Dome.

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Die Ergebnisse...


Manfred Sägert
(11.7.2009)

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