Spreewaldtriathlon, 17. Juni 2005
Lange erwartet, von vielen herbeigesehnt, gefürchtet und geliebt fand am 17.06.2005 die 16. Auflage des berüchtigten Spreewald - Triathlon statt.
Schon am Morgen gab sich die Sonne betont freundlich und begrüßte lachend die rund 550 mutigen Aktiven, welche sich auf den drei unterschiedlichen Strecken dem Kampf gegen die Konkurrenz, die Uhr oder sich selbst zu stellen beabsichtigten. Mit fortschreitender Tageszeit stiegen die Temperaturen an Land bis auf Werte um die 28° C an, was auf der teilweise ausgesetzten 5 Km Laufrunde, welche zwei- bzw. viermal zu durchlaufen war, nicht jeder als positiv für sich zu interpretieren wusste. Der Briesensee gab sich freundlich mit ca. 18° C Wassertemperatur, nur leichtem Wellengang und einem gut überschaubaren, perfekt markiertem Schwimmkurs von 750m Länge, welcher zwei- bzw. dreimal absolviert werden musste. Ein teils böig auffrischender Wind kündigte für die Radstrecke bereits einen erhöhten Schwierigkeitsgrad an. Tatsächlich waren die ein- bzw. zweimal zu durchfahrenden 42 Km durch den Wind stellenweise recht herausfordernd, das Profil der Strecke ist wellig ohne größere Schwierigkeiten und der Asphalt in sehr guter Verfassung.
Auf der Jedermannstrecke (0,5 – 20 – 5) fanden sich keine Teilnehmer aus unserem Verein, der Olympischen Distanz (1,5 - 42 – 10) stellten sich drei stolze Athlet(inn)en und die Herausforderung der Mitteldistanz (2,2 – 84 – 20) nahmen insgesamt neun hochmotivierte Starter und Starterinnen an. Alle konnten mit ihren individuellen Leistungen zufrieden sein und erreichten unverletzt und erfolgreich die Ziellinie. Besonders zu erwähnen wäre wohl der AK 40 Sieg und damit Gesamtsiebente Platz von Jens Mahler auf der Mitteldistanz sowie der vierte Platz von Thomas Tittel auf der Kurzstrecke.
Der Spreewald – Triathlon erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit. In diesem Jahr war der Wettkampf schon vor dem offiziellen Meldeschluss komplett ausgebucht. Er bietet die Möglichkeit, schon bequem am Vortag anzureisen und auf dem Zeltplatz direkt am See in unmittelbarer Nähe von Start, Ziel und Wechselzone sehr kostengünstig sein Lager zu errichten. Bei einigen von uns ist es zur beliebten Tradition geworden, am Vorabend bei der Pastaparty bereits eine Vorspannung für den großen Tag zu erzeugen und gegebenenfalls die all zu große Aufregung mit einem kleinen Schlaftrunk vor dem Zelt zu lindern. Wer im nächsten Jahr wieder dabei sein wird, ist oft schon kurz nach dem Zieleinlauf entschieden, denn das Wiederkommen wird einem bei den perfekten Rahmenbedingungen wirklich leicht gemacht.
Tino Hünger