Weltrekord beim 20. SPARKASSEN-SÜDRAUMMARATHON

Triathlon

Zieleinlauf Siegerteam - Foto: Sylvio Hoffmann

14.09.2019

Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen startete der 20. Sparkassen-Südraummarathon rund um den Störmthaler und Markleeberger See mit knackigen Anstiegen, wieder sehr gut organisiert vom LFV Oberholz. Im Team zu Dritt galt es die 42,195 km zu bewältigen. Voraussetzung ist, dass immer ein Teampartner läuft. Die Wechsel mit den 2 Radfahrern dürfen beliebig durchgeführt werden. Nach 2:01:17 h rief der Moderator Andreas Claus beim Zieleinlauf am Störmthaler Schloss „Weltrekord im Marathon“ und unsere Mitglieder Rico mit Papa Gregor Bogen sowie Max Betsch überquerten glücklich aber erschöpft die Ziellinie.

Dass der offizielle Weltrekord über 42,195 km von Eliud Kipchoge (KEN) um 12 Sekunden unterboten wurde lag mit an den Verfolgern Nic Ihlow, Sascha Strötzel und Jannik Seelhöfer, welche nach 40km mit ihrem Läufer erstmals kurz in Führung gingen. Die beiden Radfahrer dieses Teams schafften das Überholmanöver am Berg nicht. Gregor, Rico und Max verkürzten die Wechsel nochmals und besonders am Ende der Marathonstrecke zahlte sich aus, wenn man auch die steilen Anstiege am Markleeberger- und Störmthaler See mit dem Rad schnell hochfahren kann.

Einen Start-Ziel-Sieg holte Kathrin Bogen gemeinsam mit Anna Kristin Fischer und Tanja Plötz nach 2:35,40 h. Auf Platz 2 der Frauen folgte in 2:56,18 h das Team Fräulein Triathlon mit Leila Künzel, Jessica Bock und Kristin Bosniatzik. Den Streckenrekord beim Südraummarathon der Frauen hält weiterhin Bianca Bogen mit ihrem Team aus dem Jahr 2016 in 2:29,36 h.

In der auch zahlenmäßig stark besetzten Mix-Wertung mit mindestens einer Frau holte unser René Forberger mit Anja Baasch und Marco Hoppe den 19. Platz. Gleich im Anschluss sein Bericht zum Wettkampf.

Sogar mit 2 Frauen kam unsere Constanze Steinmeyer mit Ehemann Frank und Tina Frank glücklich ins Ziel.

Die vorderen Teams hatten im Oberholz bei km 7 einen Hornissenschwarm „gestört“, der dann zum Angriff ansetzte und auch unsere Henrike Schulze am Kopf und in das Bein gestochen hat. Tapfer hat sie den Marathon beendet und bekam im Ziel einen Kühlbeutel zur Heilung. Zwei Teams mussten das Rennen wegen der Hornissenstiche leider beenden.

Ein sehr schöner Wettbewerb. Wir danken den Organisatoren und vielen fleißigen Helfern.
(Kathrin Bogen)

Alle Ergebnisse unter http://www.leipziger-suedraum-marathon.de/ergebnisse/

Wie oben schon mitgeteilt, starteten Anja Baasch, Marco Hoppe (SC DHfK – Laufabteilung) und ich, René Forberger (DHfK-Triathon) gemeinsam beim 20. Südraum Marathon. Wir gingen mit unterschiedlichen Gedanken in diesen Lauf, Anja zur Vorbereitung für ihren ersten Marathon in Frankfurt, Marco als Test ob das Knie wieder i.O. und ob er vielleicht doch dieses Jahr seien ersten Marathon in Amsterdam laufen kann und ich wollte endlich mal wieder ein paar Tempoläufe machen.

Aber was uns allen klar war, dass wird lustig. Also so ging es ab zum Start. Mmmh, komisch. Warum ist der Parkplatz so leer? Ja, der Start ist nicht da wo er vor drei Jahren war, also alles wieder rein ins Auto und ab auf den Sportplatz Störmthal.

Schnell noch die Unterlagen geholt, die Räder zusammen gebaut und die Musik ins Körbchen. Dann ging es auch schon los.

Der Start war etwas verwirrend und viel zu eng, aber es ging alles gut. Jeder lief sein Tempo wie er wollte und konnte, gewechselt haben wir alle 2-3km. Die Radfahrer hatten die Aufgabe den Läufer zu „bespaßen“, dieses haben sie auch immer gut hinbekommen. Bei km 7 hatten wir ein Team vor uns die auf der Strecke wild hin und her gesprungen sind, wie ich näher kam sah ich nur fliegende Käfer …. Nein … der erste Stich in den Kopf sagte mir Lauf schneller! Ja, Hornissen! Anja hatte vier Stiche, ich Zwei und keine Ahnung wie er es gemacht hat Marco keinen. Beim Laufen gingen die Schmerzen, aber auf dem Rad beim „ausruhen“ schmerzte es dann doch ziemlich Doll.

Aber dadurch war der Rest der Veranstaltung super gemacht, alle 5km Verpflegungsstellen. Viele Berganläufe, vor allem bei KM 38. Das war dann doch ziemlich böse, gefühlt 500m steil Berg auf. Marco und ich wechselten auf der Hälfte und mit Anja wollte ich oben wechseln aber der Anstieg war so steil und unbefestigt das du als Läufer hoch kommst, aber nicht mit dem Rad, zumindest nicht so schnell. Sie brauchten ne kleine Weile um hinterher zu kommen, schmunzel.

Ja, wie gesagt eine schöne gemütliche Veranstaltung bei der es uns nicht ums Gewinnen ging.
(René Forberger)

Südraum war Klasse, wenn auch weit entfernt von der Siegerzeit, war unser Mix-Team recht zufrieden und auch glücklich über das gelungene Intervall- Training, was im normalen Trainingsalltag oft zu kurz kommt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mir manchmal lieber wünsche, den Berg hoch zu laufen (ich bin definitiv kein Bergläufer!) anstatt das Fahrrad hoch zu schieben....

Von den Hornissenstichen blieben in unserem Team nur die Damen verschont, Frank hat alle Stiche auf sich genommen...
(Constanze Steinmeyer)

Foto privat

Foto: Sylvio Hoffmann

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Sebastian, Dirk und Hendrick als Team "Alles easy und entspannt" unterwegs

Wo ist der dritte Mann - Fotograf?

Im Ziel wieder vereint